Schlaraffia® Hildesia
Reychs-Nr. 190
Hans Huckebeyns Leibstandarte
Die Kehrwiederburg (3)

Das Reych ohne Kehrwiederburg

Grabstätte von Wilhelm Busch in Mechtshausen (Multifex, etwa 1930) Selbst in der uhufinsteren Zeit hielten die Hildesheimer Schlaraffen zusammen. Da die Schlaraffia seit 1937 offiziell verboten war, gründeten sie einen privaten Kegelverein mit dem Namen "Wilhelm Busch", nach dem Ehrenschlaraffen der Hildesia "Hans Huckebeyn" . Einmal im Jahr nutzten sie dann die Kegelkasse zu einem Ausflug nach Mechtshausen und führten wie bisher den "Huckebeynritt" zum Grabe Wilhelm Buschs durch. Auch Schlaraffen-Freunde aus ehemaligen Nachbarvereinen fanden sich zu diesen Veranstaltungen ein. Die Teilnahme an den "Huckebeynritten" wurde in einem "Schmierbuch" (Protokollbuch) festgehalten. Aus Furcht vor Entdeckung und möglicher Verfolgung durch die Geheimpolizei versteckte man das Buch mit weiteren schlaraffischen Unterlagen auf einem Scheunenboden in Mechtshausen. Erst Ende der 90er-Jahre wurde dieser schlaraffische Schatz beim Aufräumen wieder entdeckt und der Schlaraffia Hildesia übergeben.
Noch heute sind die alten schlaraffischen Namen aller beteiligten Freunde dort zu finden. Anno Uhui 156 (2015) sendete das Hildesheimer Bürgerradio "Tonkuhle" in Hildesheim eine Reportage über den konspirativen Kegelklub Wilhelm Busch. Darin interviewt der ehemalige Jk Helmut den damaligen Oberschlaraffen des Inneren, Rt Musitast, über die uhufinstere Zeit der Schlaraffia Hildesia.
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